Das schönste Geschenk ist Kinder lächeln zu sehen

bessere Oberkörper- und Kopfkontrolle für Jennifer durch die Delphintherapie

 

Wir stellen vor …

DSCN0739Unsere Tochter heißt Jennifer Marx, ist als Zwillingskind geboren am 29. August 2002 und geistig und körperlich mehrfach schwerst behindert. Ihr Schwester heißt Jessica und wir wohnen alle in Zeckerin. Diese zwei wunderbaren Kinder sind unsere absoluten Wunschkinder, für die wir alles was wichtig ist, versuchen zu ermöglichen. Beide Kinder sind in Finsterwalde zur Welt gekommen. Nach einer 10-stündigen normalen Geburt, folgte dann doch ein Kaiserschnitt. Jennifer war das erste Zwillingskind. Sie hatte sich mit ihrer Schulter im Geburtskanal verhakt und wäre nie auf normalen Weg zur Welt gekommen. Jessica konnte aus einer Steiß-Fuß-Lage heraus geboren werden. Einen Tag nach der Geburt wurde bei Jennifer neues Blut im Mund festgestellt und wurde daher nach Auftreten 2er Krampfanfälle nach Cottbus auf die Kinderstation verlegt. Ich glaube es gibt nichts schlimmeres, wenn eine Mutter ihr Kind nach der Geburt ein mal zu Gesicht bekommt und es dann über eine Woche nicht sehen kann, denn Jessica und ich sind in Finsterwalde geblieben. Nach einem zwei wöchigen Aufenthalt in Cottbus ist Jennifer in einem guten Allgemeinzustand entlassen worden, mit der Aussage, dass sie eine schwere Infektion hatte. Keine Aussage darüber, dass sie evtl. behindert sein könnte. Nach drei Monaten dann wurden wir ins Carl-Thiem-Klinikum Cottbus eingewiesen, da Jennifer sehr schlecht getrunken hatte. Beim MRT stellte sich heraus, dass ihr Kopfumfang seit der Geburt nicht weitergewachsen ist. In dieser Zeit – bis ca. zum 8. Monat – haben wir bei Jennifer und Jessica pro Tag ca. 8 Stunden nur mit der Nahrungsaufnahme beider Kinder zugebracht, da allein Jennifer bei ca. 8 Mahlzeiten ca. 6 Stunden Zeit benötigte. Ab dem 4. Monat kamen dann Krampfanfälle dazu, ca. 100 Stück pro Tag. Während dieser Zeit war sämtliche Physiotherapie nicht möglich, da während des Krampfanfalls der gesamte Körper höchster Kraftanstrengung ausgesetzt war und da sie immer Höchstdosen an Medikamenten bekam, war der gesamte Körper ansonsten ruhiggestellt. Wir sind dann nach neun Monaten Krankenhausaufenthalte u.a. auch in Mainz und Heidelberg und Erprobung sämtlicher Medikamente, nach Hause mit einer Höchstdosis an Medikamenten und noch 15 Krampfanfällen pro Tag, entlassen worden. In dieser Zeit war ich als Mutter mit Jennifer im Krankenahus und Papa hat sich neben seiner Arbeit um Jessica gekümmert und uns trotzdem so oft es ging besucht.

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