Das schönste Geschenk ist Kinder lächeln zu sehen

Mit den Pferden auf Du und Du …

Geschwister von behinderten Kindern spielen jetzt die Hauptrolle

10257630_691828304207940_8269685361765159709_oEs mag wohl in der Natur der Sache liegen, dass in Familien mit schwerstbehinderten Kindern das betroffene Kind eine weit höhere Aufmerksamkeit genießt, als deren Geschwister. Dies sehr wohl beobachtend haben die Verantwortlichen des Vereins „Stars for Kids“, die die Osterferienwoche dazu genutzt, sechs Geschwisterkindern naturverbundene und erlebnisreiche Tage zu schenken. „Möglich war dies freilich nur, weil wir quasi unseren finanziellen Überhang aus unserem Fußball-Turnier um den „Dolphin-Cup“ ebenso zur Finanzierung der sechs Tage verwendet haben, wie auch die großzügige Zuwendung, die wir von der Schüler-Stiftung aus Finsterwalde für diesen Zweck erhalten haben“, nennt die Vereinsvorsitzend Bianca Hoffmann das wirtschaftliche Hinterland der Feriengestaltung auf der „Thunder-Horse-Ranch“ in Drieschnitz.

Wo die Inhaberin der Anlage, Doreen Hobrak die Kinder ganz behutsam an die Partnerschaft mit den Vierbeinern gewöhnt hat. „Aber das hat alles nur zwei drei Stunden gedauert, dann waren die Kinder schon völlig vertraut mit unseren Pferden“, freute sich auch die Inhaberin des Pferdehofes. Die in Vorbereitung der Ferientage der Geschwisterkinder ein Programm zusammengestellt hat, dass einerseits dazu dient, aber auch den Stadtkindern die Scheu vor den doch groß wirkenden Tieren zu nehmen. Auch die Natur sollten Luise, Charlotte, Lea und die Anderen viel besser kennen- und lieben lernen. „Dazu gehört zum Beispiel, dass vor dem gemeinsamen Frühstück zunächst einmal unsere Tiere versorgt werden müssen. Wozu bei der Fütterung das Stopfen der Heu-Netze ebenso gehört, wie der Stalldienst an sich. Aber die Kinder haben das ganz begeistert ab dem zweiten Tag ebenso als ihre ehrenwerte Pflicht angesehen, wie sie am Abend vor dem Essen den Stalldienst mit Heu verteilen und abäppeln verrichtet haben“, freute sich Bianca Hoffmann, die die Woche über zur Unterstützung der Reittherapeutin auf der Ranch einquartiert hatte. Die den Eltern die ihre „gesunden“ Kinder auf dem Pferdehof unterbringen wollten, aufgrund der genannten finanziellen Beihilfen lediglich 50 Euro abkassieren musste, um den Kindern ein erlebnisreiche Woche zu bieten. Natürlich hat es den Geschwisterkindern spürbar gut getan, dass sie eine Woche lang mal nicht wegen ihres bedürftigen Bruders oder der schwerstbehinderten Schwester „ins zweite Glied“ ihrer Familie gedrückt wurden, sie stattdessen nun nach Herzenslust und unter fachlicher Anleitung spielen und toben und vor allem reiten durften.

Eine kurzweilige Woche wird somit morgen zu Ende gehen. Von den Ausritten in die Natur werden die Kinder dann ihren Eltern ebenso berichten, wie von der Kletterstunde im nahen Wald, dem Fußtheater des Sanitätshauses Kröger aus Massen, vom Lagerfeuer und dem Stockbrot. Und spätestens morgen Vormittag, bei der abschließenden reiterlichen Vorführung der Kinder wird dann deren Eltern eindeutig dargestellt, welche wunderschöne Woche ihre Kinder auf der Drieschnitzer Pferderanch erlebt haben.

Text: Georg Zielonkowski                                                                       ski1

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