Sandra`s „Familienkutsche“ ist da
Sandra kam am 25. Mai 2007 unter dramatischen Umständen zur Welt. Die Geburt hätte ihr und ihrer Mutter fast das Leben gekostet. Nur durch die schnelle richtige Einschätzung der Situation durch Ärzte, Hebamme und Krankenschwestern und dank vieler Blutspenden konnte das Leben der beiden gerettet werden. Frau Zirps hatte das großes Glück gehabt und ist wieder völlig gesund geworden, leider trifft das auf Sandra nicht zu. Sie hat wegen des hohen Sauerstoffmangels bleibende Schäden, ist zu 100% schwerst-mehrfachbehindert.
Sandra kann sich nicht bewegen, nicht sprechen, essen, husten und leider auch nicht lachen. Aber sie lebt, sie kann wahrscheinlich hören, sehen und sie kann fühlen. Sie kann sich ärgern und zeigen, wenn sie sich wohl fühlt.
Seit Sandra zu Hause ist, hat die Familie Unterstützung durch einen Kinderkranken-pflegedienst. Das ermöglicht ihnen ein fast normales Leben. Sandras Mutter kann msich um ihre beiden großen Kinder kümmern und auch einige Stunden in der Woche arbeiten.
Leider reicht das Einkommen nicht zum Leben aus und sie sind somit auf Unterstützung durch die Arge angewiesen.
Im April dieses Jahres erkrankte auch die große Tochter an einer chronisch verlaufenden Krankheit. Sie ist der Mutter eine große Stütze und hilft viel bei der Versorgung ihrer kleinen Schwester.
Der große Wunsch der Familie ist eine „Familienkutsche“, damit alle zusammen Ausflüge machen können und nicht immer einer zu Hause bleiben muss. Das Problem ist, dass Sandra nur noch liegend transportiert werden kann. Ein Schwimmbadbesuch(z.B.) sieht dann so aus: Mama fährt, ein Geschwister sitzt auf dem Beifahrersitz, Sandra liegt auf der Rücksitzbank und die Krankenschwester sitzt daneben. Der viel zu große Liegewagen von Sandra passt nicht in den Kofferraum des kleinen 17 Jahre alten Opel Astra. Es sind nicht nur die Ausflugsfahrten, auch Besuche bei der Oma, Fahrten zu Therapien und auch zu Fachärzten und SPZ (sozialpädiatrisches Zentrum) in Cottbus würden erhebliche Erleichterung bringen.

Es wäre so schön ein Auto mit einem Kofferraum zu haben, wo der große Wagen mitgenommen werden kann. Wegen der Ausnahmegenehmigung zur Befreiung von der Anschnallpflicht könnte Sandra in ihrem Wagen bleiben und alle hätten Platz im Auto, Sandra müsste nicht mehr getragen werden, was für Sandra auch sehr belastend ist. Außerdem wäre Platz für Sandras „Equipment“- das ist das Absauggerät, Wickeltasche und Lagerungskissen.
Nach den Recherchen der Familie kommt für ihre Zwecke ein Citroen Berlingo oder VW Caddy in Frage. Ein gebrauchter Berlingo mit wenig Laufleistung kostet zwischen 10000 und 12000€. Das zu finanzieren sind sie nicht in der Lage, mit Harz 4 lebt man von Monat zu Monat und kommt kaum zum Sparen. Einen Kredit bekommt man schon gleich gar nicht.
Der Antrag auf Eingliederungshilfe beim Sozialamt und eine Anfrage bei der Krankenkasse werden wenig Aussicht auf Erfolg haben.

Sandras „Familienkutsche“ ist da. Innerhalb kürzester Zeit hat es die Familie von Sandra geschafft die Summe für ein behindertengerchtes Auto zusammen zu bekommen. Wir danken für die Hilfe bei der Finanzierung eines behindertengerechten Autos für Sandra. Anfang Februar war die große Übergabe des VW Caddy. Wir wünschen der Familie eine gute und streßfreie Fahrt.

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