Das schönste Geschenk ist Kinder lächeln zu sehen

Therapie- & Assistenzhunde

„Hunde und ihre Wirkung auf den Menschen“

Ein Therapiehund ist ein Haushund, der gezielt in einer tiergestützten medizinischen Behandlung (beispielsweise im Rahmen einer Psychotherapie, Ergotherapie, Physiotherapie, Sprach-Sprechtherapie oder Heilpädagogik) eingesetzt wird. Er ist abzugrenzen vom Assistenzhund, der als ständiger Begleithund für Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen ausgebildet und eingesetzt ist.

Der Therapiehund kann sehr erfolgreich zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden. Beispielsweise kann er Menschen helfen, die durch negative Erfahrungen nahezu jeden menschlichen Kontakt vermeiden. Durch seine reine Anwesenheit übernimmt der Hund die Funktion des Eisbrechers. Der Mensch gewinnt über den Hund langsam wieder Vertrauen zu seiner Umwelt. Die zwischenmenschliche Kommunikation läuft zunächst über den Hund und sehr behutsam öffnet sich der Mensch schließlich auch wieder anderen Menschen. In den angelsächsischen Ländern hat diese Form der Therapie insbesondere bei Kindern und älteren Menschen bereits eine lange Tradition.

Ebenso ist auch die ca. 2jährige Ausbildung eines solchen Therapiehundes mit hohen Kosten verbunden, welche sich zwischen 4000 Euro und 10000 Euro belaufen. Dies ist eine enorme Belastung für die Eltern. Deshalb möchten wir, Kindern der Region, durch einen finanziellen Zuschuss die Chance geben solch einen Therapiehund  zu bekommen. Dies geht aber nur mit Ihrer Unterstützung!

Assistenzhunde können für die von ihnen begleiteten Personen vielfältige Tätigkeiten übernehmen. Hierzu zählt beispielsweise das optische und akustische Erkennen von Gefahren mit einem an die Fähigkeiten ihres Besitzers angepasstem Warnverhalten, das Aufheben und Holen von Gegenständen, das Bedienen von einfachen technischen Einrichtungen wie Aufzügen  oder Lichtschaltern, das Tragen von Taschen sowie die Alarmierung von Hilfe in Notfällen durch das Auslösen eines Hausnotrufs oder durch Bellen in der Öffentlichkeit. Ein Assistenzhund bedeutet für seinen Besitzer eine Steigerung seiner Unabhängigkeit und Sicherheit, und trägt damit erheblich zur Verbesserung der Lebensqualität dieser Menschen bei.

Für Assistenzhunde gelten in bestimmten Bereichen besondere rechtliche Bestimmungen. So ist das Mitführen von Assistenzhunden in allen Geschäften, einschließlich der Lebensmittelabteilungen, und in allen Behörden gesetzlich erlaubt. Gleiches gilt für alle öffentlichen Verkehrsmittel, ebenso sind Taxifahrer verpflichtet, einen Assistenzhund zusammen mit seinem Besitzer zu befördern. In vielen Gemeinden sind Besitzer von Assistenzhunden nach einem entsprechenden Nachweis von der Zahlung der Hundesteuer freigestellt.

Ebenso sind Assistenzhunde, sofern sie Führtätigkeiten von blinden Personen ausüben, von der Leinen-und Maulkorbpflicht befreit. Auch muss und kann aus nachvollziehbaren Gründen der von diesen Tieren abgesonderte Hundekot nicht von ihren Besitzern entfernt werden.

Zwischen 20.000 und 30.000 Euro kostet der Hund samt Ausbildung